| Miniaturisierung und Modulisierung in der EDV |
| Geschrieben von F. Fries | |
| Montag, 5. Mai 2008 | |
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Dem mobile Computing gehört laut Branchenkennern die Zukunft im Bereich der
Datenverarbeitung. In der IT ist der Trend weg vom Desktop-PC bzw.
standortgebundenen Computer und hin zu tragbaren EDV-Lösungen zwar noch nicht
eklatant - die privaten Verbraucher haben aber in dieser Hinsicht anscheinend
einen Trendsetting-Effekt ausgelöst.
Im Jahr 2008 sollen weltweit erstmals mehr mobile Computer ausgeliefert werden als standortgebundene. Ob auch solche Zwerge wie das Apple iPhone als Mobilcomputer geführt werden geht aus der Prognose nicht hervor, aber der Trend ist eindeutig und unumkehrbar: die verfügbare Technik und Technologie wird zunehmend dafür eingesetzt, vorhandene Systeme immer weiter zu miniaturisieren und damit flexibler einsetzbar zu machen. Neben der Verkleinerung von Vorhandenem spielt ein weiteres Konzept bei den Laptops von heute und morgen eine wichtige Rolle: die Fähigkeit der Geräte, sich modular erweitern zu lassen. Das Prinzip ist ganz einfach: musste früher oft das ganze Gerät gegen ein neues Modell ausgetauscht werden um über aktuelle Funktionalitäten zu verfügen, ist es heute wünschenswerter, die neuen Funktionen über Module auf dem alten Gerät verfügbar zu machen. Der Prototyp dieser Computertechnik ist der USB Anschluss, der eine Schnittstelle zu inzwischen unzähligen Geräten mit den unterschiedlichsten Funktionen darstellt. Für Notebooks war die universelle Erweiterung lange Zeit vor allem über den PCMCIA Schacht möglich. Inzwischen wurde dieser allerdings von ExpressCard, einem für Notebooks weiter optimierten Erweiterungsstandard, abgelöst. Dieser Schacht nimmt Steckkarten auf, von denen viele mit Kernfunktionen für die IT-Datenverarbeitung ausgestattet sind - ein mobiler, komplett drahtloser Internetzugang für das Notebook (im Gegensatz zum Handy Internet) ist nur ein Beispiel einer solchen Kernfunktionalität, die sich über ExpressCard realisieren lässt. |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. Mai 2008 ) |