| Wie arbeitet ein Privatarzt? |
| Geschrieben von Alexander Schmidt | |
| Montag, 19. Juli 2010 | |
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Ein Privatarzt hat wie ein Kassenarzt ein Medizinstudium absolviert und eine staatliche Zulassung als Arzt erhalten. Der einzige Unterschied zu einem Kassenarzt ist, dass der Privatarzt frei und unabhängig arbeiten kann. Das heißt, dass ein Privatarzt keine vertraglichen Bindungen zu einer Krankenkasse hat. Daher lehnt ein Privatarzt jegliche vertragliche Tätigkeit generell ab. Da Privatärzte frei und unabhängig arbeiten können, führt der privatärztliche Bundesverband (kurz: PBV) regelmäßige Fortbildungen durch, um den hohen Standard der Privatärzte erhalten zu können. Der Privatärztliche Bundesverband stellt neben wissenschaftlichen Themen vor Allem Fragen der privatärztlichen Praxis wie etwa zur Abrechnung, Marketing, Patientengewinnung, Qualitätsmanagement oder der Rechnungsstellung in der Vordergrund. Darüberhinaus wird neben steuerlichen und juristischen Fragen auch die persönliche Absicherung erfragt. Ein wichtiges Thema in jeder privatärztlichen Praxis ist das Qualitätsmanagement. Hierbei handelt es sich neben der inhaltlichen qualitativen Arbeit auch um die Verbesserung der Kommunikation, der Marketingqualitäten sowie der Personalführung. Diese Bereiche unterliegen stetigem Optimierungsbedarf und müssen durch permanente Anregung am Laufen gehalten werden. Das Qualitätsmanagement ist zwar für Privatärzte nicht verpflichtend, dennoch hält der PBV diese Verbesserung der prozessorientierten Qualität für enorm wichtig, da die hohe Qualität der Leistung der Privatärzte Fehler verhindert und den Privatarzt gegen Schadensersatzforderungen absichert. |